Nahwärme Lustenau
Nur 39,28 m² groß ist die Solaranlage auf dem Lustenauer Rathaus, dennoch beträgt der Ertrag mehr als 18 MWh pro Jahr. Das Beispiel der Nahwärme im Ortszentrum von Lustenau zeigt eindrucksvoll, dass auch bei suboptimalen Bedingungen ein hoher Solarertrag erzielt werden kann.
506 kWh pro m² Kollektorfläche und Jahr
Dieser Wert ist für eine thermische Solaranlage in unseren Breiten hervorragend und zeigt die Leistungsfähigkeit sowie die Energieeffizienz des AQUA Solar Systems. Bedenkt man die vorhandene flache Dachneigung, die Südabweichung von 55° in Richtung Osten und die relativ kleine Fläche, so ist dieser Wert umso bemerkenswerter.
Hocheffizientes AQUA Solar System
Durch den Einsatz hocheffizienter Vakuumröhrenkollektoren mit CPC-Spiegeln in Kombination mit einem revolutionären Anlagenkonzept ist selbst mit einer kleinen Kollektorfläche ein hoher Solarertrag möglich. Das System ist aufgrund seines Konzepts für den nachträglichen Einbau besonders gut geeignet, wie das Beispiel Nahwärmenetz im Ortszentrum von Lustenau beweist.
Wasser statt Frostschutzmittel – Ideal für Industrieanlagen
Da die Anlage mit Heizungswasser befüllt ist und wie ein zweiter Heizkessel mit Temperaturen über 60°C arbeitet, funktioniert das AQUA Solar System auch bei niedrigen Temperaturen im Winter. Die Systemtemperatur selbst beträgt im Regelfall 90°C. Mit dem AQUA Solar System kann auch Prozesswärme bis zu 120° C erzeugt werden.
Auf ein Frostschutzmittel und eine damit bei konventionellen Anlagen übliche Systemtrennung zwischen Heizung und Solaranlage wird verzichtet. Die Solaranlage arbeitet im Fall Lustenau direkt in das Nahwärmenetz. Das System erlaubt auch den Einsatz von deutlich kleineren Solarspeichern. Der damit verbundene geringere Platzverbrauch ist gerade bei der Nachrüstung ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Niedrige Betriebskosten auf die ganze Lebensdauer
Das Wärmeleitmedium Wasser bringt somit einen deutlich höheren Jahresertrag und schont auch noch die Umwelt, da kein Frostschutzmittel zum Einsatz kommt, welches alle paar Jahre als Sondermüll entsorgt werden muss. Ebenso sind die laufenden Betriebskosten um ein Vielfaches niedriger, da auf einen zyklischen Tausch des Frostschutzes verzichtet werden kann und die Stromkosten aufgrund der Funktionsweise der Solarpumpen nur ca. 50% gegenüber herkömmlichen frostschutzbefüllten Anlagen ausmachen.